Stellenausschreibung zur Schülerbetreuung am OHG Nagold

Der „Verein für Kinder- und Jugendarbeit YOUZ Nagold e.V.“ sucht für die Schülerbetreuung im Rahmen eines Ganztagesangebotes am Otto-Hahn- Gymnasium in Nagold eine/n geeignete/n Mitarbeiter/in.

Die Arbeitsstelle beinhaltet die Betreuung und Beaufsichtigung von ca. 20 Schülerinnen und  Schülern der Klassenstufe 5 bis 7 in Zusammenarbeit mit einer zweiten Mitarbeiterin.

Die Betreuung besteht aus:

  • einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa für die Kindern
  • die Begleitung während der Erledigung der Hausaufgaben zusammen mit den Schülermentoren des OHGs
  • die Durchführung eines Freizeitprogramms bis 15.30 Uhr
  • Koordinationsaufgaben und Ansprechpartner/in für die Eltern und Schule zu sein

Die Arbeitszeit ist schultäglich ab 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr von Montag bis Donnerstag. Die Schulferien und der Freitag sind arbeitsfrei.

Bei der Stelle handelt es sich um eine unbefristete Stelle mit einer monatlichen Vergütung von 450 €.

Der Anstellungsträger ist der „Verein für Kinder- und Jugendarbeit YOUZ Nagold e.V.“

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Motivationsschreiben) an Herrn Gerd Hufschmidt,

per Mail:               Gerd.Hufschmidt@YOUZNagold.de
oder per Post:   YOUZ Nagold e.V., Burgstr. 15  72202 Nagold

Gerne stehen wir für telefonische Anfragen vormittags unter 07452 5111 zur Verfügung.

Mehr Informationen im Netz
zur Schule:  www.ohg-nagold.de
zum Anstellungsträger:  www.YOUZNagold.de

Hellbash 2017

Danke an die Bands und unser tolles Publikum!

« 1 von 3 »

Graffiti im Spieleraum

Am Wochenende wurde der Spieleraum wieder neu gestaltet. Vielen Dank an unsere Kids, die unter Anleitung von Max Frank eine richtig saubere Arbeit geleistet haben!

Hier der Schwabo-Artikel dazu: Wilde Krake entsteigt der Nagold

« 1 von 2 »

Halloweeeeeeeeeen steht vor der Tür

Zum elften Mal wird’s in Nagold wieder düster an Halloween…

Mit am Start sind dieses Jahr drei elegante Bands:
Doggod – Stoner / Doom aus Tübingen
Snow White Alice D – Metalcore / Hardcore aus Freudenstadt
Crooked Youth – Nu Metal aus Horb

Wie auch in den letzten Jahren gilt: Kunstblut oder Kürbiskopf auspacken und mitfeiern, denn wer in einem Kostüm erscheint, muss weniger Eintritt bezahlen.

Stellenangebot

Wir suchen ab sofort oder zum 1.1.18  einen Schulsozialarbeiter (w/m) mit einem Stellenumfang von 75 % bis 100% für das Otto Hahn Gymnasium in Nagold.

Ein abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik / Sozialarbeit bzw. vergleichbare Studiengänge ist erforderlich.
Die Aufgaben erfordern Empathie, Respekt, Kommunikationsfähigkeit, Sozial- und Organisationskompetenz.
Die Stelle ist der  Entgeltgruppe S 11  TVöD zugeordnet.

Die Arbeitsfelder der Schulsozialarbeit sind vielfältig und können auch dem Bewerberprofil angepasst werden. Bisher geplante Einsatzfelder sind:

  • Ansprechpartner für Schüler und Eltern
  • Intervention bei Konflikten und akuten Problemen
  • Beratung von Schülern und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen
  • Weitervermittlung an ergänzende und zusätzliche externe Hilfsangebote
  • Präventionsarbeit im Bereich des „Sozialen Lernens“ entlang des schulischen Konzepts
  • Beratung von Lehrern und Schulleitung
  • Kooperation mit bestehenden Angeboten der Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit vor Ort

Der Anstellungsträger ist der „ Verein für Kinder- und Jugendarbeit YOUZ Nagold e.V.“, der in Nagold an sechs Schulen Schulsozialarbeit durch vier Mitarbeiter/innen anbietet.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an Herrn Gerd Hufschmidt,
per Mail Gerd.Hufschmidt@YOUZNagold.de
oder per Post YOUZ Nagold e.V., Burgstr. 15  72202 Nagold

Gerne stehen wir für telefonische Anfragen vormittags unter 07452 5111 zur Verfügung.

Mehr Informationen im Netz
zur Schule:  www.ohg-nagold.de
zum Anstellungsträger:  www.YOUZNagold.de

Die U-18 Wahl im Jugendhaus

Der Deutschlandfunk war zu Besuch bei uns und hat über die U18 Wahl berichtet:

Wählen wie die Großen

Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl konnten heute auch unter 18-Jährige ihre Stimme in rund 1.800 Wahllokalen abgeben. Das Ergebnis dieser symbolischen Stimmabgabe interessiert auch die Politiker. Auch im Jugendzentrum YOUZ in Nagold haben viele Jugendliche ihre Stimme abgegeben.

Von Uschi Götz

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek

(Deutschlandfunk/Uschi Götz)
Die 16-jährige Melissa wählt zum ersten Mal und gibt zu, dass Politik sie nicht besonders interessiere. Sie denkt aber, dass Deutschland sich in den letzten Jahren verändert habe (Deutschlandfunk/Uschi Götz)

Die Kneipe des Nagolder Jugendclubs YOUZ, rund 50 Kilometer südwestlich von Stuttgart im Nordschwarzwald gelegen, ist für einige Tage auch ein Wahllokal. Im Unterschied zu Wahllokalen an Schulen etwa, kann hier bereits seit Mittwoch mit Genehmigung gewählt werden. Nadine, 16 Jahre alt, Berufsschülerin, kam gestern Abend hierher:

„Yannick, kannst du mir bitte einen Wahlzettel geben?“

Sie muss keinen Ausweis vorlegen, hier kennt man sie. Niederschwellig soll der Gang zur Urne sein, auch in anderen Wahllokalen vertraut man den Jugendlichen. An der Theke gibt es die DIN A4 Blätter, 21 Parteien finden sich darauf – nur eine Stimme ist zu vergeben. In vielen Fällen wird bei der U18-Wahl auf die Erststimmabgabe verzichtet. Ein paar Schritte sind es bis zur Wahlkabine, im Fall Nagold ein aus Karton gebastelter Sichtschutz, auf dem unübersehbar „Wahllokal U18 steht“. Schülerin Nadine verschwindet dahinter und nichts ist mehr von ihr zu sehen. Wie sieht es dahinter aus?

„Einfach nur Pappe, damit man halt abgedichtet ist von der Außenwelt, Kugelschreiber.“

Die 16-jährige Nadine in der Wahlkabine bei der U18-Wahl (Deutschlandradio/Uschi Götz)Die 16-jährige Nadine wählt das erste Mal und weiß genau, was sie wählen will. Unklar ist ihr, wo sie den Wahlzettel einwerfen soll. (Deutschlandradio/Uschi Götz)

Industriekauffrau möchte sie einmal werden, erzählte sie noch kurz vor der Stimmabgabe. Etwa 15 Jugendliche sind in der Kneipe, doch Nadines Wahl- Premiere stößt auf wenig Interesse: „Ich habe gewählt.“

U18-Wahen seit 1996

Fragend steht die 16-Jährige mit langen blonden Haaren und einem weißen Kapuzenpullover mitten im Raum: „Was soll ich damit machen?

„Du kannst den Zettel einmal falten und dann an der Theke in unsere Wahlurne einwerfen.“

Michael Ohngemach, Sozialarbeiter und Initiator der Wahl im YOUZ, ist Wahlleiter und beantwortet nahezu alle Fragen bis auf die der Wahlentscheidung.

„Ich habe immer wieder gefragt, ob jemand wählen möchte und dann eben im direkten Gespräch versucht zu erklären, wie das funktioniert und was dieser Wahlzettel da ist.“

Erstmals fanden U18, unter 18 Wahlen, 1996 statt. Lehrer und Sozialarbeiter wie Michael Ohngemach nutzen nun die Gelegenheit, um mit jungen Menschen über Politik ins Gespräch zu kommen. Bei der Wahl gibt es nach unten keine Altersbeschränkung:

„Für mich war es eine interessante Möglichkeit einfach einmal auf so eine ganz einfache Art politische Bildung zu machen. Mal die Jugendlichen was ausprobieren lassen, wo sie sonst nie auf die Idee kommen würden, das zu machen, oder sich auch einfach nicht dafür interessieren.“

Gute Wahlbeteiligung

Überrascht war er über die Reaktionen einiger junger Leute, nachdem verschiedene Politiker im YOUZ zu Gast waren.

„Dass die Jugendlichen auch tatsächlich hiergeblieben sind und nicht einfach fluchtartig das Haus verlassen haben. Im Vorfeld haben ganz viele gemeint, sie haben überhaupt keinen Bock auf Politiker. Erwachsene im Allgemeinen sind schon komisch und dann auch noch Politiker und mit Politik will man nichts am Hut haben. Also, es gab auch Jugendliche, die ganz klar gesagt haben: „Ich möchte nicht abstimmen, selbst wenn ich darf und wenn nichts mit der Stimme passiert, ich möchte mich da raushalten.“

Die Wahlbeteiligung sei ziemlich gut, stellt der Sozialarbeiter fest. Nadine hat mittlerweile ihren Stimmzettel eingeworfen:

„Ich war mir einfach sicher, was ich wähle, weil ich da schon informiert wurde. Wir haben in der Schule halt allgemein Politik durchgenommen, auch wie die Demokratie läuft, oder Diktatur.“

Flüchtlingspolitik als zentrales Thema

Entscheidend für sie sei, welche Politiker sich um hilfsbedürftige Menschen kümmern. Als Beispiel nennt sie Flüchtlinge. Wichtig sei ihr auch, dass abgelaufene Lebensmittel bedürftige Menschen bekommen können. Den Wahlabend am übernächsten Sonntag will sie mit ihrer Familie vor dem Fernseher verbringen:

„Auf jeden Fall, weil ich will wissen, ob Frau Merkel an der Macht bleibt oder ob jemand anders dran ist.“

Jetzt verschwindet die 16-jährige, dunkelhaarige Melissa in der Wahlkabine. Zurzeit macht sie ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Krankenhaus und will im nächsten Jahr eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester beginnen. Einige Minuten vergehen, ohne dass sie wieder auftaucht.

„Liest du dir jetzt noch mal alles durch, was da drauf steht?“ Melissa: „Ja!“

Lachend steckt Melissa dann nach einer Weile doch ihren Wahlzettel in die Urne. Politik interessiere sie nicht besonders, gibt sie zu. Deutschland habe sich in den letzten Jahren verändert, glaubt sie allerdings. Maßgeblich führt die 16-Jährige das auf Flüchtlinge zurück, die nun hier seien. Doch bei ihrer Wahl vor wenigen Minuten spielte das keine Rolle:

„Nein, das hat das nicht beeinflusst. Ich denke mal, jede Partei würde den Flüchtlingen helfen wollen.“

Wahl-O-Mat und Parteiprogramme als Vorbereitung

Parteiprogramme kennt sie nicht und gezielt informiert hat sie sich vor ihrer Wahl auch nicht:

„Ich gucke indirekt so danach. Wenn die Schlagzeile interessant ist, dann lese ich das halt schon mal durch. Aber jetzt so, dass ich intensiv danach suche, oder Nachrichten gucke, das ist jetzt nicht so.“

Anders Motte, 15 Jahre alt, im Gesicht einige eindrückliche Piercings. Die Schülerin hat auch gewählt und erklärt, sie kenne einige Wahlprogramme, ihre Erwartungen an Politiker seien ziemlich groß:

„Dass Flüchtlinge gut untergebracht werden, nicht nur Flüchtlinge, auch Obdachlose, weil ich auch in meiner Familie mal jemand hatte, der obdachlos war. Auch für Tiere, dass man sich für Tiere einsetzt, auch Natur – ohne Natur ist die Welt nichts.“

Richtig gut vorbereitet auf seine Stimmabgabe bei der U18-Wahl war der 16-jährige Schüler Jakob:

„Ich habe das mit dem Wahl-O-Mat gemacht. Aber da kam CDU/ CSU raus. Aber ich habe etwas anders gewählt.“

Bundesweiten Ergebnisse werden veröffentlicht

Natürlich bleibt Jakobs Wahl, wie die Wahl aller anderen Jugendlichen, geheim. Um 18 Uhr schließt auch dieses Wahllokal heute in Nagold. Gleich danach werden die Stimmen ausgezählt und auf einer Tafel veröffentlicht, erklärt Sozialarbeiter Ohngemach. Zeitgleich schickt er das Ergebnis nach Berlin:

„Jedes Wahllokal gibt nachher die ausgezählten Stimmen in eine Eingabemaske auf der U18-Seite ein und dann kann man ab morgen die bundesweiten Ergebnisse anschauen.“

Bei der letzten Bundestagswahl hatten sich knapp 200.000 unter 18-Jährige an der symbolischen Wahl beteiligt. Gewonnen hat mit 27 Prozent damals die CDU, die SPD kam auf rund 20 Prozent und drittstärkste Kraft wurden die Grünen mit 17 Prozent.

 

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/jugendwahl-u18-waehlen-wie-die-grossen.1769.de.html?dram:article_id=395962

 

Wir starten wieder!

Das Youz öffnet heute wieder – zur Feier nach 6 Wochen Pause gibt es die ganze Woche lecker umsonst Essen!

Wir begrüßen außerdem unsere neuen Mitarbeiter:

Emilie, Morena, Patrick, Sarah und Monika sind unsere neuen Bundesfreiwilligen bis zu den nächsten Sommerferien.

Jacqueline und Lara vergrößern ab sofort unser Team der Schulsozialarbeit!
Wollkommen an Bord!